Die wichtigsten Fragen und AntwortenDIE WICHTIGSTEN FRAGEN 
UND ANTWORTEN


Wer steht hinter der Kampagne «Slow down. Take it easy»?

«Slow down. Take it easy» ist eine Kampagne für angepasste Geschwindigkeit im Strassenverkehr getragen von der bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung und dem Fonds für Verkehrssicherheit FVS.

Wozu braucht es eine Kampagne für angepasste Geschwindigkeit im Strassenverkehr?

Bei einem Viertel aller im Strassenverkehr schwer verletzten und getöteten Personen spielt eine nicht den Verhältnissen angepasste oder überhöhte Geschwindigkeit eine Rolle. Verglichen mit anderen Altersgruppen sind junge Lenker und Lenkerinnen – also Männer und Frauen zwischen 18 und 30 Jahren – überproportional an Unfällen beteiligt, die durch überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit verursacht werden.

Deshalb hat der Fonds für Verkehrssicherheit FVS beschlossen, eine Geschwindigkeitskampagne zu lancieren. In seinem Auftrag entwickelten der Schweizerische Versicherungsverband SVV und die bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung die Kampagne «Slow down. Take it easy». Sie hat zum Ziel, junge Lenker und Lenkerinnen sowie Motorradfahrende jeden Alters zu animieren, die Geschwindigkeit den Verhältnissen wie Sicht, Strassenzustand sowie der eigenen Fahrfähigkeit anzupassen – und damit zur Sicherheit auf den Schweizer Strassen beizutragen.

Was bedeutet angepasste Geschwindigkeit?

Zum Schutz aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer gibt es Tempolimiten: innerorts 50 km/h, ausserorts 80 km/h und auf der Autobahn 120 km/h. Diese gesetzlich erlaubten Höchstgeschwindigkeiten können bereits zu hoch sein: bei schlechten Sichtverhältnissen (Regen, Nebel, nachts), bei schlechten Strassenverhältnissen (Schnee, Eis, Aquaplaning wegen nasser Fahrbahn) sowie auf unübersichtlichen Strassen mit vielen Kurven oder bei hohem Verkehrsaufkommen. Bei solchen Verhältnissen gilt es, die Geschwindigkeit zusätzlich nach unten anzupassen.
9 Gründe »

Was will die Kampagne «Slow down. Take it easy» erreichen?

Ziel der Kampagne ist es, junge Autolenker und -lenkerinnen sowie Motorradfahrende jeden Alters dazu zu motivieren, die Geschwindigkeitslimiten einzuhalten und zusätzlich das Tempo den Strassen, Verkehrs- und Sichtverhältnissen sowie der eigenen Fahrfähigkeit anzupassen.

Wie wird die Kampagne «Slow down. Take it easy» finanziert?

Die Kampagne wird vom Fonds für Verkehrssicherheit FVS finanziert. Als öffentlich-rechtliche Anstalt mit gesetzlichem Auftrag des Bundesrats generiert der FVS seine finanziellen Ressourcen aus Beiträgen der Motorhaftpflichtversicherungen.

Wie lange dauert die Kampagne «Slow down. Take it easy»?

Die Kampagne dauert von Oktober 2009 bis Ende 2013.

Was hat die Kampagne «Slow down. Take it easy» mit der Raser-Initiative zu tun?

Die Kampagne «Slow down. Take it easy» ist keine Anti-Raser-Kampagne. Das Ziel der Kampagne ist es, junge Autolenker und Autolenkerinnen sowie Motorradfahrende jeden Alters für das Thema Geschwindigkeit zu sensibilisieren und sie zu motivieren, nicht nur die Geschwindigkeitslimiten einzuhalten, sondern zusätzlich die Geschwindigkeit den Strassen-, Verkehrs- und Sichtverhältnissen sowie der eigenen Fahrfähigkeit anzupassen.

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